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    Fehmarn Sommer 2015 – Rückblick #1 – Aalkate, Quo Vadis? Wo bitte gibt’s Nachtisch?

    November 30, 2015
    Gegrillte Dorade in der Aalkate

    Was hab‘ ich mich auf den Urlaub und die Fotoworkshops auf Fehmarn gefreut. Und was soll ich sagen – super schön war’s! Selbst die Anreise war diesmal recht entspannt, ohne Staus und Unfälle.
    Es gab nach unserer Ankunft diesmal aber erst einmal einen kleinen gastronomische Dämpfer, was andererseits dazu geführt hat, dass wir uns fast ausschließlich selbst versorgt haben. Dank Ortskenntnis und einer tollen Empfehlung vom lieben Peter, die beste Entscheidung überhaupt.

    Aber der Reihe nach…

    Nach der Fahrt und Ankunft auf der Insel wollten wir keine Arbeit haben und auch nicht noch groß einkaufen gehen. Schon vorher hatten wir beschlossen Essen zu gehen. Also sind wir nach Lemkenhafen gefahren. Die dortige Aalkate war immer einer unserer liebsten Anlaufpunkte auf der Insel. Wir haben dort immer lecker gegessen. Insbesondere gegrillten Fisch an den Grillabenden am Wochenende. Vor allem deshalb war ich bis zu diesem Urlaub ein riesen Fan der Aalkate.

    Aber es hat sich etwas verändert in der Aalkate – Ob zum Guten sollte sich zeigen. Zunächst ist uns vor dem Eingang die Tafel aufgefallen, dass nun während der Hauptsaison täglich draußen gegrillt wird. Ja die Nachfrage war immer groß. Dann fiel uns die komplett neue Outdoorküche auf. Groß, sauber, alles Edelstahl, Dunstabzüge und Flächengrille. Wow. Aber Moment… Wie jetzt? Ich denke Grillabend? Grillen auf Gas und auf einem Grillrost?! Kannten wir es nicht so?!
    Dann habe ich noch die lange Anrichte mit etwa 20 Tellern entdeckt, auf denen schon der Salat, inklusive Dressing, angerichtet war. Aha – Ich habe tatsächlich kurz überlegt zu gehen. Aber wir hatten Hunger und keine Lust zu Hause zu essen. Das Wetter war schön und das Umfeld war ja noch wie wir es kannten und mochten – Die innere Stimme sollte recht behalten. Wie gewohnt an der Theke bestellt (2x Dorade) und den Beeper mit an den Tisch genommen, der einen freundlich wackelnd erinnert das fertige Essen zu holen. Wie gewohnt hat es nicht lange gedauert.

    beeper

    Der Fisch war super gegart und lecker, aber mir fehlten irgendwie die bekannten Grillaromen. Sehr lecker auch immer noch der asiatisch angehauchte Dip. Der Salat lag traurig und durchgeweicht (ach was) auf dem Teller. Die Ofenkartoffel war mir persönlich zu überwürzt mit Kräutern und hat mich allen Ernstes fast erwürgt. Endtrocken. Wir haben sogar überlegt ob es sich um ein Convenience-Produkt (ein Schelm der ’was böses denkt) handeln könnte. Fast nichts übrig von dem Geschmack den wir früher (wir waren das letzte Mal im Herbst 2014 dort) so geliebt haben. Die Enttäuschung war nachhaltig.

    Aalkarte, Quo vadis? Gab es Auflagen? Auf dem Weg zur Systemgastronomie? Oder allen Ernstes nur noch Massenabfertigung der Touris und größtmöglicher Profit während der Saison? Ich hab’s nicht verstanden und es war mir an diesen Abend dann auch egal. Nachfragen wollte ich nicht – werde ich aber vielleicht das nächste Mal.

    So sah die Dorade übrigens die letzten Male aus…
    dorade-aalkate

    Nach diesem für uns unbefriedigenden Genuss, hatten wir definitiv Lust auf einen Nachtisch… Der zweite sehr kurze Schock kam dann in Burg. Hallo? Wo bitte ist denn das „Lütt Huus“? Hab ich Orientierungsprobleme? Halluzinationen? Ohne die Blues Brothers als Anhaltspunkt(!), bin ich doch glatt fast vorbei gefahren. Doch Aufatmen, aus „Lütt Huus“ wurde „Burg Eis“ – Bzw. das LH wurde aus den Namen gestrichen. Das Ehepaar Razmy führt den Eissalon nun selbst weiter. Angeblich mit neuem Konzept – Außer der Kürzung des Namens und das die Blues Brothers nicht mehr in der Sonne sitzen (Der Grund für meine Orientierungsprobleme), habe ich nichts Neues entdeckt. Das Eis schmeckt wie früher (Zumindest unsere probierten Lieblingssorten Sanddorn-Joghurt und WhiskyCream). Bei der Namensänderung hätte ich mir wenn schon etwas mehr Esprit gewünscht. Aber Schwamm… Entschuldigung… ein Eis d’rüber und der Abend hatte somit einen leckeren (im doppelten Sinn) Abschluss. Nom.

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